nicht satt sehen

Nicht satt sehen können

an dem Licht des Herbstes

an den letzten Blumen

am Glanz des Abends

und an den Gesichtern der Liebsten

 

Gar nicht satt sehen wollen

an dem, was ist und

an dem, was wir spüren.

An Lorbeer, Aster, Laub und den Wühlmäusen

gerne Gefallen finden.

 

Nicht aufhören

hinzusehen

auf das, was fast schmerzt beim Betrachten

weil es schön ist und auch noch vergänglich.

 

Zusammen sitzen

Bei Gott

der Himmel und Erde,

Lorbeer und Mäuse und alles so prachtvoll gemacht hat,

und auch noch vergänglich und dennoch so schön. Und uns auch. Amen

 

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2 Antworten auf „nicht satt sehen

  1. Liebe Frau Becker

    Endlich will ich Ihnen einmal danken für Ihre Texte, die mir immer wieder neue Impulse geben oder Verschüttetes hervorholen. Danke!!!

    Ich wünsche Ihnen einen lichtvollen Spätherbstag.

    Käthi Haas-Bucher Sachseln

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